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130 Mitarbeiter sorgen sich um ihre Jobs

Daß der Geschäftsleitung der Orthopädischen Klinik Tegernsee der Gewerkschafts-Aufruf von Ver.di nicht ungelegen kommt, erstaunt nicht und dürfte auf der Hand liegen.

Bekanntermaßen ist die Klinik sehr gut ausgelastet, was nur mit einer entsprechenden Zahl von Mitarbeitern geschafft werden kann. Daraus zu folgern, dass eventuelle Umbaumaßnahmen generell oder im speziellen mögliche Verzögerungen zu Stellenabbau führen ist nicht nur nicht nachvollziebar sondern grenzt an Populismus. Zudem die Klinikleitung bestätigt, dass es keine deswegen bedingte Entlassungen geben wird. 

Der SGT geht es im Fall des Neubaus nicht um Totalverweigerung (in der SGT Stellungnahme vom Janur 2017 wurde ein Alternativstandort vorgeschlagen), sondern um einen sensiblen Umgang mit dem, was unsere Heimat prägt. Dieser Standort und sein Erscheinungsbild gehören zu den schönsten Plätzen am See und würden durch die jetzige Planung massiv verändert und damit auch die Attraktivität des Tegernsees als Premium-Ferienregion. Wieviel Arbeitsplätze könnten dann im Touristik-Bereich gefährdet sein?

Es besteht ausserdem die Gefahr, daß dieses Beispiel für andere Investoren als Steilvorlage und Präzedenzfall dienen würde, ähnlich mit Arbeitsplätzen zu argumentieren: wir Investoren können selbst die exklusivsten Plätze um den See zubauen, um Arbeitsplätze zu schaffen.

 

Längst haben sich andere Klinik-Unternehmen für diesen einmaligen Standort - in seinem jetzigen Umfang - beworben, die auch die Mitarbeiter übernehmen würden. Die Orthopädische Klinik verfügt zudem über andere Standorte, deren Erweiterung unproblematischer wäre.

"Die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes kann nicht hingenommen werden, das Öffentliche Interesse schuldet den Bewohnern, Besuchern und Gästen des Tegernseer Tals Vorrang !" (SN der SGT vom 16.1.17)

 

Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal

8. November 2017



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